Schlag gegen organisierte Schwarzarbeit in sieben Bundesländern

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Zwei Millionen Euro Schaden – Wachleute in Asylunterkünften nicht angemeldet

Bei Razzien gegen organisierte Schwarzarbeit sind am Mittwoch 48 Wohn- und Geschäftsräume von 20 Beschuldigten in sieben Bundesländern durchsucht worden. Zwei Verdächtige wurden verhaftet, wie die zuständige Staatsanwaltschaft im sächsischen Dresden mitteilte. Die Männer sollen mit organisierter Schwarzarbeit für Sicherheitsdienste in Flüchtlingsunterkünften Steuern und Sozialabgaben hinterzogen haben. Den Schaden bezifferte die Behörde auf rund zwei Millionen Euro.

Ausgangspunkt der Ermittlungen waren mehrere Kontrollen im Wach? und Sicherheitsgewerbe im Raum Kassel. Diese Prüfungen ergaben den Verdacht der organisierten Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung bei einem ganzen Firmengeflecht mit Schwerpunkt eines Unternehmens im sächsischen Zwickau.

Bei der Aktion waren 450 Beamte in Sachsen, Thüringen, Berlin, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Baden-Württemberg und Hessen im Einsatz. Sie beschlagnahmten unter anderem drei Schusswaffen, etwa 835.000 Euro Bargeld sowie zwei Luxusautos.

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