Großrazzia gegen Taxibetreiber in Cuxhaven wegen Schwarzarbeit

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390 Beamte und zwei Bargeldspürhunde im Einsatz

Mit einer Großrazzia hat die Polizei im niedersächsischen Cuxhaven hat zwei Taxiunternehmen wegen des Verdachts der Schwarzarbeit durchsucht. Die Razzia richtete sich gegen insgesamt 51 Beschuldigte – unter ihnen die jeweils 36 Jahre alten Geschäftsführer der beiden Funkzentralen sowie Taxi- und Mietwagenunternehmen, wie die Staatsanwaltschaft in Stade am Mittwoch mitteilte.

Bei der Razzia in 58 Immobilien in und um Cuxhaven waren demnach rund 390 Beamte sowie zwei Bargeldspürhunde des Zolls im Einsatz. Es wurde umfangreiches Beweismaterial beschlagnahmt, zudem eine erhebliche Menge Bargeld, Drogen und Waffen.

In diesem Jahr war vor dem Landgericht Stade ein ähnlich gelagertes Strafverfahren gegen die früheren Betreiber eines der Unternehmen abgeschlossen worden. Darin wurden die Verantwortlichen zu Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren und acht Monaten verurteilt.

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